Architektur

Häuser & Entwurf

Viele Häuser.
Ein Miteinander.

Im Inselkiez entstehen ein Mehrfamilienhaus und mehrere Townhäuser mit insgesamt rund 60 Wohnungen zur Selbstnutzung – gemeinsam mit Architekt*innen und Fachplaner*innen entwickelt.

Das Ensemble

Individuell
statt Standard.

Die Wohnungen sind zwischen 54 und 137 m² groß, haben zwei bis sechs Zimmer und Balkone, Loggien oder Terrassen. Einige werden als Maisonetten gestaltet, zwei sind rollstuhlgerecht geplant.

  • individuelle Grundrisse statt Standardwohnungen
  • begrünter Innenhof und teilweise begrünte Fassaden
  • gemeinschaftliche Flächen vom Dachgarten bis zum Co-Working
  • Grundstück im Erbbaurecht der Stadt Hamburg

Die Häuser

Vier Bausteine.
Ein Quartier.

Der Inselkiez besteht aus mehreren Häusern mit ganz unterschiedlichem Charakter – vom Turm mit Gewerbe im Erdgeschoss bis zu den Townhäusern mit privaten Terrassen. Gemeinsam bilden sie ein Ensemble rund um einen begrünten Innenhof.

Haus a – der Turm

Foto des Architekturmodells vom Innenhof aus, Haus a hervorgehobenHaus a
Modellansicht vom Innenhof aus

Haus a ist das höchste Gebäude des Ensembles und reicht vom Erdgeschoss bis ins 6. Obergeschoss. Im Erdgeschoss an der als Promenade gestalteten Jaffestraße entsteht eine Gewerbeeinheit, darüber liegen Wohnungen von der kompakten 2-Zimmer-Wohnung bis zur großen Familienwohnung. Viele Wohnungen haben Loggien oder Balkone.

  • Erdgeschoss plus sechs Obergeschosse
  • Wohnungen mit 2 bis 6 Zimmern, ca. 60 bis 137 m²
  • barrierearm geplante Wohnungen, zwei davon rollstuhlgerecht
  • Gewerbeeinheit im Erdgeschoss

Haus k – das Stadthaus

Foto des Architekturmodells vom Platz aus, Haus k hervorgehobenHaus k
Modellansicht vom Platz aus

Das Stadthaus k bietet kompakte bis mittelgroße Wohnungen – von der Maisonette mit eigenem Eingang im Erdgeschoss bis zur Wohnung mit Dachterrasse im 5. Obergeschoss.

  • Maisonette mit privatem Eingang bis 5. Obergeschoss
  • Wohnungen mit 2 bis 4 Zimmern, ca. 54 bis 106 m²
  • barrierearm geplant, mit Balkonen, Loggien und Dachterrassen

Häuser g bis j – die Townhäuser

Foto des Architekturmodells von der Wettern aus, Townhäuser g–j hervorgehobenTownhäuser g–j
Modellansicht von der Wettern aus

In den vier Townhäusern g, h, i und j liegen jeweils zwei Maisonettewohnungen übereinander. So entsteht ein Haus-im-Haus-Gefühl mit eigenem Zugang und direktem Bezug nach draußen. Die Wohnungen erstrecken sich über mehrere Ebenen mit Treppen.

  • untere Wohnung: 4 Zimmer, ca. 117 m², über drei Ebenen mit privatem Eingang und Terrasse
  • obere Wohnung: 3 Zimmer, ca. 80 m², über zwei Ebenen mit Terrasse und Balkon

Haus f – der Speicher

Foto des Architekturmodells vom Innenhof aus, Haus f hervorgehobenHaus f
Modellansicht vom Innenhof aus

Alle Wohnungen in Haus f sind bereits vergeben. Eine ausführlichere Beschreibung des Hauses folgt.

Bauweise & Material

Holz trifft
Ziegel.

Die Häuser verbinden massive Bauteile mit modernem Holzbau: Erdgeschosse und Treppenhäuser aus Stahlbeton und Ziegeln, darüber Decken aus Brettsperrholz, die sichtbar bleiben. Jedes Haus bekommt dabei seine eigene Fassade – so wird aus vier Bausteinen ein abwechslungsreiches Ensemble.

01

Haus a – Ziegelrot

Der Turm erhält eine Fassade aus roten, geschnittenen Tonziegeln. Den Sockel an der Jaffestraße bekleidet dunkelrote, glasierte Keramik – robust und mit feinem Glanz.

02

Haus k – Putz und Welle

Das Stadthaus verbindet grüne Putzflächen mit Wellblech. Damit greift es die „bunte Mischung“ auf, die der Bebauungsplan für die Häuser am Wasser vorsieht.

03

Häuser g–j – Holzbekleidet

Die Townhäuser tragen eine Fassade aus Holz in gelb und grün. Zu den oberen Maisonetten gelangst du über eine gemeinsame Terrasse – Zugang und Treffpunkt zugleich.

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Haus f – der Speicher

Wie ein Speicher am Hafen bekommt Haus f eine Hülle aus Profilblech, auch die geneigten Dächer sind mit Wellblech gedeckt.

Die Balkone erhalten Brüstungen aus Edelstahlseilnetz, an denen Pflanzen vom Boden aus emporranken können.

Materialien im Überblick

Schemazeichnung: quadratische Tonziegel in gemischten Rottönen mit Kreuzfuge, darunter ein Sockel aus dunkelrot glasierter Keramik
Ziegel bei Haus a: quadratische, geschnittene Tonziegel in gemischten Rottönen mit Kreuzfuge, Sockel aus dunkelrot glasierter Keramik · Schemazeichnung, nicht maßstäblich
Nahaufnahme von verzinktem Wellblech mit senkrechten Wellen
Verzinktes Wellblech, senkrecht verlegt – Fassade und Dach von Haus f, Teile von Haus k · Textur: Charlotte Baglioni via Poly Haven, CC0
Schemazeichnung eines Raums: sichtbare Decke aus Brettsperrholz, helle Wände
Brettsperrholz – sichtbare Decken in den Wohnungen, Wände hell die Wände sind im BWR materialsichtig, nicht weiß gestrichen· Schemazeichnung, nicht maßstäblich

Foto und Schemazeichnungen zeigen Beispiele für die Materialien, nicht die konkret geplanten Produkte und Farben.

Ausbaustandard

Bewohnbarer
Rohbau.

Unsere Wohnungen folgen dem Konzept des „bewohnbaren Rohbaus“: Wände und Decken bleiben materialsichtig. Holzdecken, Ziegelmauerwerk und Sichtbeton im Treppenhaus geben den Räumen Charakter – und was nicht verkleidet wird, spart Material und Kosten.

Wer mehr Ausbau möchte, kann ihn als Sonderwunsch beauftragen. Welche Standards für alle gelten, entscheidet die Baugemeinschaft gemeinsam; die AG Architektur & Standards bereitet die Fragen dafür auf.

Was das heißt

  • Brettsperrholzdecken bleiben holzsichtig
  • Ziegelwände bleiben unverputzt
  • Leitungen teils sichtbar in Metallrohren
  • Fußbodenheizung in allen Wohnungen
  • mehr Ausbau als Sonderwunsch möglich
Wohnhaus mit offener Stahl-Regalstruktur und üppig bepflanzten Balkonen in Berlin-Kreuzberg
Wohnregal Admiralstraße, Berlin-Kreuzberg · Foto: Carina Kitzenmaier, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons)

Vorbild

Das Wohnregal in Berlin

Zur Internationalen Bauausstellung 1987 entstand in Kreuzberg ein Haus als offenes „Regal“: Die Grundstruktur wurde gebaut, den Ausbau ihrer Wohnungen übernahmen die Bewohner*innen selbst. Heute ranken Pflanzen über die Balkone – ein schönes Beispiel dafür, wie viel Leben ein einfacher Rohbau aufnehmen kann.

Vorbilder

Gute Ideen
gibt es schon.

Holzbau und gemeinsamer Hof: Vieles, was wir planen, hat sich anderswo längst bewährt. Diese Projekte zeigen, wie es aussehen kann.

Fünfgeschossiges Wohnhaus mit Holzfassade und auskragenden Balkonen in Wilhelmsburg
Woodcube, IBA Hamburg · Foto: NordNordWest, CC BY-SA 3.0 de
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Holzbau

Der Woodcube entstand zur IBA Hamburg 2013 in Wilhelmsburg – nur wenige Kilometer vom Inselkiez entfernt – und zeigt, wie selbstverständlich Holz im Wohnungsbau sein kann.

Erhöhter gemeinschaftlicher Hof mit Spielgeräten und Bäumen zwischen Wohnhäusern der Kalkbreite in Zürich
Kalkbreite, Zürich · Foto: Bub37, CC BY-SA 4.0
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Gemeinsamer Hof

Bei der Genossenschaft Kalkbreite in Zürich liegt der Hof erhöht über einem Tramdepot. Hier wird gespielt, geredet und gefeiert – ein gemeinsamer Ort mitten in der Stadt.

Fotos aus Wikimedia Commons, Lizenzen: CC BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, CC BY-SA 4.0. Die Vorbilder sind andere Projekte, nicht der Inselkiez.

Nachhaltig gebaut

Gut für Klima
und Geldbeutel.

Wir bauen nach dem gesetzlichen Energiestandard – das ist seit dem 29.07.2026 das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), das das bisherige GEG abgelöst hat – und orientieren uns am künftigen „Hamburg Standard“: Ressourcen sinnvoll nutzen, die Umwelt schützen und dabei bezahlbar bleiben. Ein Ingenieurbüro für Nachhaltigkeit begleitet die Planung.

Dazu gehören unter anderem:

  • Fernwärme und Fußbodenheizung
  • Wärmerückgewinnung aus Duschwasser
  • Grauwassernutzung in Haus a und k
  • Gründächer und Regenwassernutzung
  • Photovoltaik auf den Dächern
  • berankte Balkone und Fassaden
  • Nistkästen in der Fassade
  • erhöhter Schallschutz

Auf dem Baufeld

Es tut
sich was.

Im Elbinselquartier werden die Flächen vorbereitet – im September 2026 standen die ersten Bagger auf dem Baufeld. Noch ist es eine Brache mit Pfützen und Bauzaun, bald wächst hier das neue Quartier.

Unser eigener Baustart ist ab 2028 geplant, der Einzug 2030.

Planungsstand: Bau- und Ausstattungsbeschreibung, Dezember 2025. Materialien und Ausstattung können sich im weiteren Planungsprozess ändern.

Wer plant

Gemeinsam
entworfen.

Den Entwurf entwickeln wir mit einem Team aus Architektur und Fachplanung. Über Standards, Gemeinschaftsflächen und individuelle Anpassungen entscheidet die Baugemeinschaft gemeinsam.

01

Architektur

Limbrock Tubbesing und LOKI entwickeln mit uns den Entwurf.

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Fachplanung

Bau- und Raumakustik, Brandschutz, thermische Bauphysik und Haustechnik.

03

Baugemeinschaft

Wir entscheiden gemeinsam über Standards, Gemeinschaftsflächen und individuelle Anpassungen.

Dein Platz im Inselkiez

Finde deine
Wohnung.

Welche Wohnungen gerade frei sind, siehst du auf der Startseite. Am besten lernst du uns und das Projekt bei einem unserer Treffen kennen.

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